Mittwoch, 10. August 2016

Das Fahrrad

Das Fahrrad

Achtung – Technikteil – ggf. bitte überlesen.
Wie schon erwähnt bleibt es hierbei im Wesentlichem bei der Konfiguration des Vorjahres.

Siehe dazu hier: 


Im letzten Jahr hatte ich mit einzelnen Eigenschaften nicht so ganz meine Freude. Das waren:

1.     Bremsen quitschen extrem laut und Bremsleistung (insbesondere hinten)
2.     Speichen am Hinterrad mehrfach locker
3.     Schrauben der Packtaschen haben sich gelockert
4.     Reifen hat mehrfach den Schlauch durchgescheuert

1.  Hier habe ich ein wenig im www recherchiert und festgestellt, dass offenbar insbesondere Stevens Fahrer auch die schwache Bremsleistung hatten. Wobei die Bremse wenn sie einmal heiß gebremst war, ganz ok war – zumindest wenn man sie dann alle paar Stunden verwendet hat. Sobald das Rad einen Tag stand wurde es aber wieder schlechter – und richtig gut war sie nie. Dazu kam noch, dass ich mich vor einer Ampel schon kaum mehr getraut habe die hintere Bremse zu verwenden weil sie einfach so laut gequitscht hat, dass sich alle umgedreht haben.
Nachdem es an der Bremse selber eigentlich nicht liegen konnte versuchte ich es mit anderen Bremsbelägen. Anstatt der original Shimano Beläge habe ich jetzt Koolstop organisch mit Aluminiumträgerplatte SH-007 (LINK) verbaut.
Selbst direkt aus der Packung war ein deutlicher Unterschied spürbar. Kein Quitschen und sofort ordentlich Bremsleistung. Nach einem kurzen Einbremsen wurde es noch besser, so dass ich jetzt aufpassen muss, dass das Hinterrad nicht immer blockiert. Die Bremsscheibe hatte ich vorsichtshalber mit feinem Schleifpapier ein wenig aufgeraut – hätte ich mir aber wohl sparen können.
Bei Gelegenheit werden ich die vorderen Beläge auch noch einmal tauschen. Jeder, der mit der Bremse auch ähnliche Probleme hat kann ich die Koolstop Beläge nur empfehlen. Wie sich sich im Dauerbetrieb verhalten werden ich noch erforschen und dann berichten.

2. Eigentlich hatte ich vor die Laufräder gegen deutliche leichtere zu tauschen. Leider war die Felge, die ich mir ausgesucht hatte (Ryde Pulse Comp Disc - nur 330g pro Stück) von Februar bis Mitte Juli nicht lieferbar, so dass ich die Bestellung vom Februar wieder gecancelled habe). So hätte mich mir an den Laufrädern zwar rd. 500g sparen können aber so habe ich weiterhin die etwas robustere Variante. Gegen die sich immer wieder lockernden Speichen habe ich noch einmal alles nachgespannt und die Speichennippel von oben mit Patex fixiert. Mal schauen ob es etwas hilft. Außerdem habe ich mir dieses Jahr einen Spookey mitgenommen, um zumindest einfach nachzentrieren zu können.

3. Die Schrauben sind leider zu kurz, um selbstsichernde Muttern zu verwenden. Und da ich vergessen haben Loctite (Schraubensicherung) zu kaufen muss ich wieder regelmäßig prüfen, ob noch alles fest ist bzw. am Weg irgendwo noch Loctite kaufen.

4. Das Thema hat sich hoffentlich mit dem Kapital „Verschleißteile“ erledigt.

Weitere Änderungen:
Wenn es schon kein neuer Radsatz wird dann zumindest neue Schnellspanner. Die alten sind so plump und schwer, dass ich alleine mit den Schnellspannern 80 Gramm gespart habe und sie zudem besser aussehen. Es sind irgendwelche No Name Titan-Schnellspanner von ebay. Mit Versand direkt aus China haben sie ca. 8 EUR gekostet.



Verschleißteile:
Das Rad hatte inkl. Vorbereitungsfahrten letztes Jahr, der Tour letztes Jahr und 4 Ausfahren dieses Jahr (mehr ist es leider nicht geworden) nun immerhin schon rd. 3900 km auf dem Tacho, weshalb ich dachte schon ein paar Teile auswechseln zu müssen.

Es blieb schlussendlich bei dem Hinterreifen, der in Frankreich letzten Jahr schon nicht mehr gut war.




Ich hatte zwar schon eine neue Kette gekauft aber um die wäre es schade gewesen. Die alte ist trotz der Kilometer noch sehr gut, so dass ich sie noch bis zum Ende der Tour fahren werden.
Um Reifen- oder Kettenschäden entgegen zu treten habe ich diese Mal einen Ersatzreifen und ein Kettenschloss dabei, um die Kette zumindest notdürftig wieder zusammen zu flicken. Außerdem sind 2 Ersatzschläuche dabei. Immerhin hatte ich letztes Jahr doch 5 Reifenpannen auf 3.300 km. Zudem noch ein paar Flicken falls ich unterwegs keine leichten Ersatzschläuche bekomme.
Der Reifen wiegt zwar immerhin 220g aber bevor ich 15 Kilometer in den nächsten Ort zu Fuß gehen muss, um dann irgendwo im Nirgendwo auch noch ein Fahrradgeschäft suchen zu müssen spare ich lieber woanders etwas Gewicht und Platz ein.

Sonst gab es keine Teile, die getauscht werde mussten. Für Notfälle hoffe ich am Weg hin und wieder an einem Fahrradgeschäft vorbei zu kommen. 

Alle Fotos hier:

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