Mittwoch, 10. August 2016

Anreise

Im Gegensatz zum letzten Jahr starte ich dieses Mal ja nicht direkt ab der Wohnung, sondern muss erst irgendwie nach Lissabon kommen. Auch wenn ich grundsätzlich nicht unbedingt fliegen muss (es ist einfach entsetzlich langweilig und dann noch der Lärm die ganze Zeit und die viele Warterei) gab es nicht wirklich eine Alternative, um nach Lissabon zu kommen.
Ich bin als am um kurz vor 16:00 (Start war eigentlich um 15:10 – wegen Gewitter musste der Start aber verschoben werden) über Barcelona nach Lissabon geflogen. Der Zeitpunkt, um in den Süden bzw. Westen zu fliegen war aber offenbar genau der Richtige – kurz nachdem ich mein Gepäck aufgegeben hatte zog das Gewitter auf.



Aber bevor ich schon beim Flug bin – ich habe ja noch „Gepäck“. Es galt nämlich das Fahrrad heile und pünktlich mit mir nach Lissabon zu bringen. Letztes Jahr hatte ich für den Rücktransport ja einen Paketdienst (Chronopost – gehört zur DPD Gruppe) gewählt. Das war mir nur vom Timing zu gefährlich, weil ich nicht wusste wie schnell die von Österreich nach Portugal sind. Außerdem macht das Format in die Gegenrichtung irgendwie ein Problem weil angeblich zu lang?! Ich habe mich daher entschieden das Rad als Sportgepäck aufzugeben. Kostet zwar 90 € extra, dafür ist es mit mir zusammen angekommen. Und wenn nicht dann hätte man es mir hoffentlich zeitnah nachgeliefert.

Beim Umladen in Barcelona kam der Karton gleich als erstes aus dem Flugzeug. Ein Großteil der Strecke war also schon einmal geschafft.



Da sich die etwas übervorsichtige Art der Verpackung des letzten Jahres bewährt hat (alles mit Kreppband abkleben, dann Heizungsisolationsrohre drüber, gepolstert mit meiner Kleidung und dann in den Karton) habe ich es wieder so gemacht.
Das schaut dann so aus:



Den Karton hatte man mir beim roadbiker (LINK) geschenkt (letztes Jahr in Lissabon musste ich 10 € für einen alten Karton zahlen).

Die auf den ersten Blick übertriebene Verpackung hat sich bezahlt gemacht. Ich habe keine Ahnung was die mit dem Karton angestellt haben. Als er in Lissabon vom Band kam sah er schon sehr traurig aus.




NACHTRAG: Leider ist das Rad doch nicht ohne Schäden angekommen. Trotz der vielen Polsterung habe ich auf dem Oberrohr eine Beule. Sehr ärgerlich aber das bleibt leider auch nicht aus.

Der Karton war vorher schon von Taiwan über Rotterdam nach Wien gekommen und sah gut aus. Künftig werde ich wieder Paketdiensten vertrauen. Die gehen damit ganz offensichtlich vorsichtiger um, als die Flughafenmitarbeiter.

Leider etwas unhandlich mit knapp 20 kg aber ich musste damit ja nur von zu Hause zu Fuß zur U-Bahn, umsteigen in die Schnellbahn und dann durch den Flughaben. In Lissabon dann das gleiche Spiel wieder. Die U-Bahn-Station war zum Glück recht nah zum Hotel.

Mal schauen wie das in Paris dann geht. Ich werde den Karton (etwas kleiner gefaltet) nach Paris in das Hotel schicken, was für die letzten Übernachtungen schon gebucht ist. Dann muss ich nicht erst ein Paris wieder einen Karton suchen,… Wie ich dann damit wieder zum Flughafen komme muss ich erst nach herausfinden.

BTW: Die Texte des heutigen Tages sind alle erst am Flughafen oder im Flugzeug verfasst, weil ich es vorher einfach nicht geschafft habe etwas vorzubereiten. Und ich dachte im letzten Jahr schon, dass ich es spät angegangen bin. Dabei habe ich dieses Mal den Blog selber erst am Flughafen erstellt. Daher wird sich vielleicht an der Formatierung noch etwas ändern. Die Standardvorlage gefällt mir nicht, an der vom Vorjahr habe ich aber eine Zeit lang experimentiert. Vielleicht schaffe ich es irgendwie zu übernehmen.

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